Ungemütlicher Herbst für Energieversorger!

Nachdem im vergangenen Monat eine Erhöhung der EEG-Umlage angekündigt wurde, konnte die Innoplexia GmbH deutschlandweit auf Google, der größten digitalen Vermittlungsplattform zwischen Marktangebot und Kundennachfrage, einen starken Anstieg der Kündigungsimpulse seitens der Konsumenten beobachten. So hat sich die Anzahl der gemessenen Kündigungsimpulse seitens der Konsumenten auf Google innerhalb der vergangenen sechs Wochen in etwa verdoppelt (siehe Abbildung 1).
Verlauf der Kündigungsimpulse auf Google

Abbildung 1: Verlauf der Kündigungsimpulse auf Google

 

Hinzu kommt, dass die durchschnittlichen, deutschlandweiten Strompreise auf den Vergleichsportalen Verivox.de und Check24.de in den vergangenen Wochen kontinuierlich gesunken sind, weswegen momentan von einer deutlichen Intensivierung des Wettbewerbs ausgegangen werden kann (siehe Abbildung 2).
Verlauf der Durchschnittspreise für Strom.

Abbildung 2: Verlauf der Durchschnittspreise für Strom.

Gerade in derart entscheidenden Marktphasen sollte man als Energieversorger unbedingt sicherstellen, dass man auf den digitalen Vermittlungsplattformen wie Google oder den Vergleichsportalen präsent und sichtbar für den Konsumenten erscheint. Leider scheint diese Einsicht aber bei vielen Grundversorgern noch nicht angekommen zu sein: Deren Sichtbarkeit auf Google für Suchbegriffe zu den Produkten Strom und Gas stagniert seit geraumer Zeit bei ca. 10% Marktanteil. Besonders gute Arbeit leisten im Gegensatz hierzu die Vergleichsportale, welche ca. 70% der Sichtbarkeit auf Google unter sich ausmachen (siehe Abbildung 3).
Aufteilung der Sichtbarkeit auf Seite 1 von Google.

Abbildung 3: Aufteilung der Sichtbarkeit auf Seite 1 von Google.